Deutsches Sozialwerk (DSW) e.V.
 
 
  Deutsches Sozialwerk (DSW) e.V.
 
 
 

Geschichte

Die Gründerzeit.

Am 27. Februar 1952 gründete Margot Asschenfeldt zusammen mit 22 weiteren Gründungsmitgliedern das Deutsche Sozialwerk (DSW) e.V. in Hamburg, um die Not der Menschen in der Nachkriegszeit zu lindern. Dank der ungeahnten Hilfsbereitschaft unter Gleichgesinnten und des unermüdlichen Engagements der Gründerin entstand in kurzer Zeit ein Werk sozialer Kommunikation, welches bereits nach zehn Jahren annähernd 10.000 Mitglieder zählte und sich über ganz Deutschland erstreckte.

Die ursprünglichen Ziele des entstandenen Hilfswerks waren in erster Linie karitativer Art wie z.B. juristische Beratung, Ausbildungsunterstützung oder Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung. Um aber dem ganzen Menschen mit seinen körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurden parallel kulturelle Veranstaltungen angeboten und geistige Anregungen vermittelt.

DSW im Wandel der Zeit.

In den 60er Jahren kam es zum Nachlassen der existentiellen Not in Deutschland. Das Sozialgesetzbuch machte sich die "soziale Gerechtigkeit" zur Aufgabe, so dass die anfänglichen Hilfeleistungen des DSW entbehrlich wurden. Zeitgleich blieben aber immer häufiger ältere Menschen, die mit dem Tempo der Zeit nicht mehr Schritt halten konnten, allein zurück. Die Betreuung der älteren Menschen rückte mehr in den Vordergrund.

In den 70er Jahren weitete das DSW seine Tätigkeiten auf die Betreuung von Menschen in Seniorenheimen, Behindertenstätten und Krankenhäusern aus.Eine weitere Ausweitung der vielfältigen Aufgaben des DSW wurde erzielt durch das Entstehen "kleiner Interessenkreise" für beispielweise Literatur, Musik oder Wandern, die sich bis heute einer großen Beliebtheit erfreuen.

Den größer gewordenen Anforderungen stand und steht aber ein belastender Rückgang von Mitgliedern und Ehrenamtlichen gegenüber, der leider bis zum heutigen Tag anhält.

DSW heute.

Zusätzlich zu den altbewährten Inhalten bemüht sich das DSW heutzutage, älteren Menschen die Angst vor der Technik zu nehmen und ihnen die Möglichkeiten des Computers näher zu bringen. So vermittelt das DSW beispielweise den Hausnotruf mit einem Minisender am Handgelenk und trägt damit zur Alltagssicherheit alleinlebender Senioren bei.

 
 
       
 
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